Waldmarkt im Landkreis Landshut
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Der Waldmarkt im Landkreis Landshut profitiert von der Lage entlang der Isar und der langen Tradition der Forstwirtschaft in Niederbayern. Die Nachfrage kommt sowohl von lokalen Forstbetrieben als auch von Investoren aus München, die über die A92 schnell erreichbar sind. Zusätzlich gewinnen CO₂-Kompensationsprojekte zunehmend an Bedeutung. Erschlossene Mischbestände sind besonders wertvoll. Die Preise liegen moderat, zeigen jedoch einen steigenden Trend.
Bodenqualität und Anbaubedingungen
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Die Waldstandorte im Isar-Hügelland bieten sehr gute Wuchsbedingungen. Typische Mischbestände bestehen aus Fichte, Buche und Eiche, mit einer Bonität von 8–11 Festmetern pro Hektar und Jahr. Nachhaltige Bewirtschaftung ist in der Region gefragt und steigert den langfristigen Wert der Flächen.
Rechtliche Aspekte und Genehmigungen
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Der Verkauf von Waldflächen unterliegt dem Bundeswaldgesetz. Flächen ab 2 Hektar benötigen eine Genehmigung, und Pächter haben ein gesetzliches Vorkaufsrecht. Forstbetriebspläne müssen bei der Nutzung und Planung von Einschlagmaßnahmen berücksichtigt werden.
Steuerliche Aspekte
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Waldflächen sind nach einer Haltedauer von über 10 Jahren steuerfrei. Einnahmen aus Holzeinschlag sind steuerpflichtig. Bei Erbschaften gelten hohe Freibeträge, die die Attraktivität der Investition erhöhen.